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Auf eigene Faust durch das historische Gelnhausen

Die beliebten historischen Erlebnisführungen ziehen seit fast 20 Jahren tausende begeisterte Besucher pro Saison ins alte Gelnhausen. Zwischen Marienkirche und Kaiserpfalz erleben sie bei spannenden Zeitreisen die unterschiedlichsten Abenteuer. Auf Spurensuche gehen die Gäste der Barbarossastadt dabei mit zeitgenössischen Figuren aus dem 12. bis zum 19. Jahrhundert, etwa mit der Kräuterfrau Katharina, dem Tuchhändlerehepaar Linnweber, den Abortgruben-Leerern Luckard und Bechtold Goltgreber, dem Mönch Gerlach de Acie oder der Seifensiederin Mechthild Nuwmann. Wer Gelnhausen im Schnelldurchlauf oder lieber auf eigene Faust erkunden möchte, dem bietet sich seit 2015 dank einer Initiative des heimischen Verkehrsvereins eine topmoderne Variante, um sich über die bewegte Geschichte Gelnhausens zu informieren: ein QR-Code-Rundgang, quasi eine digitale Stadtführung, für die der Gast der Barbarossastadt lediglich ein Smartphone inklusive QR-Reader-App benötigt, die es mittlerweile zuhauf kostenlos für jedes Handybetriebssystem gibt.

Die QR-Codes finden die Gelnhausen-Besucher an Informationstafeln in der historischen Altstadt. Mit dem Handy abfotografiert ebnen sie online den Weg zu einer für das Smartphone optimierten Internetseite, die nicht nur Informationen zur jeweiligen Sehenswürdigkeit am Standort liefert, sondern auch eine gesprochene Audio-Datei und eine kleine Altstadtkarte enthält. Kompakt, sachlich und in Kurzform erhält der Betrachter so die wichtigsten Informationen zum betreffenden Gebäude oder Straßenzug. Bei der Historischen Stadtrechtsfeier im Juni 2015 mit rund 20000 Besuchern feierte der auf eigene Faust begehbare, informative Rundgang durch das alte Gelnhausen Premiere. Er führt von der Marienkirche, dem ab 1170 erbauten Wahrzeichen Gelnhausens, durch die Petersiliengasse, in der einst die Hübschnerinnen – die Prostituierten des Mittelalters – ihrem Gewerbe nachgingen, zur „Engsten Stelle“. Sie war das Nadelöhr auf der wichtigen Verkehrsachse von Frankfurt nach Leipzig, der alten Handelsstraße „Via Regia“. Die Straßenbreite an dieser Stelle avancierte zum Lademaß für alle Fuhrwerke. Weiter führt der virtuelle Stadtrundgang zur seit 1938 von der katholischen Kirchengemeinde genutzten Peterskirche, zur „Münze“, einst Produktionsstätte stauferzeitlicher Brakteaten, und zum Romanischen Haus, dem ältesten erhaltenen Amtshaus Deutschlands, in dem der Schultheiß seinem Amt nachging.

Der Verkehrsverein Gelnhausen möchte den digitalen Stadtrundgang in den nächsten Monaten um weitere Stationen und weitere Informationen erweitern – etwa zu Gasthäusern und Hotels. Weiteres dazu und auch zu den in der Tourist-Information der Stadt jederzeit buchbaren Erlebnis-, Themen- und Kinderführungen finden Interessierte im Internet unter www.gelnhausen.de und www.facebook.de/gelnhausen.erleben.

Hier der QR-Code und der Link zum klicken

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